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Foto: Sven Lohmeyer

Henri Lefebvre und die urbane Revolution

Klaus Ronneberger

08.05.2014, Lecture Hall IKA

Vortrag und Buchpräsentation

Das im französischen Original 1970 erschienene La Révolution Urbaine ist eines der zentralen Werke des französischen Soziologen Henri Lefebvre zum Thema urbane Gesellschaft. Anlässlich der deutschsprachigen Neuausgabe analysiert Klaus Ronneberger die Bedeutung des Klassikers als Referenzpunkt für kritische Stadtforschung heute. Das seit mehreren Jahren spürbar ansteigende Interesse an Lefebvres Theorie des Urbanen steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem »spatial turn« und der damit einhergehenden verstärkten Konzentration auf räumliche Fragestellungen, die weltweit in der Forderung stadtaktivistischer Gruppierungen nach einem „Recht auf Stadt“ münden.

Eine Veranstaltung von dérive in Kooperation mit dem Institut für Kunst und Architektur.

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Henri Lefebvre und die urbane Revolution

Klaus Ronneberger

08.05.2014, Lecture Hall IKA

Klaus Ronneberger geht in seinem Einführungsvortrag zu La Révolution Urbaine - Die Revolution der Städte auf die unterschiedlichen Dimensionen der Publikation ein, um ihre Bedeutung für die Gegenwart zu erfassen: Zeitdiagnostisch vermittelt der Text Einblicke in die fordistische Ära Frankreichs, analytisch versucht Lefebvre den globalen Prozess der Urbanisierung konzeptionell zu erfassen und prognostisch werden die Konturen einer möglichen urbanen Gesellschaft skizziert.

Klaus Ronneberger: Studium der Kulturanthropologie und europäischen Ethnologie, der Soziologie und Politikwissenschaft. Langjähriger Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main. Gegenwärtig freier Publizist.

Henri Lefebvre: Die Revolution der Städte – La Révolution Urbaine
Neuausgabe mit einer Einführung von Klaus Ronneberger
ca. 220 Seiten, Europäische Verlagsanstalt, 2014
ISBN: 978-3-86393-057-8

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